Karte :
Führer Tourenbeschreibung : Siehe Tour II 3.
Anfahrt :
Datum : 27.5.2010 Teilnehmer : Ingrid/Udo
Zeitbedarf : 5 Stunden
Ausgangs- und Endpunkt : 420 m, 500m oberhalb der Travu Riv Brücke und etwa 200 m vor dem Ortseingang steht links an einer Abzweigung ein Wanderzielhinweisschild u.a. „Saparghionu, Rif d` Usciolu“. In diesem Weg noch ca. 500 m aufwärts. „P“ rechts unter Bäumen.
Höchster Punkt : 640 m
Gesamthöhenunterschied : Beider Touren etwa 400 m, sehr schwer zu bestimmen
Markierungen : Keine
Tourenverlauf 1 : Den guten Waldweg, der in der Karte rot gekennzeichnet ist, folgt man aufwärts, zunächst noch vereinzelt Gebäude, kommt an der Abzweigung „ Saparghionu“ und der Fontaine de Petralata, 522 m (Quelle) vorbei. In einer 180 ° Rechtskurve führt der nun schwarz eingezeichnete Weg weiter nach O. Mit der Zeit wird es ein Pfad der aber immer gut zu erkennen und zu gehen ist. An einer Stelle wird leicht über Felsen abgestiegen, um wieder auf den Pfad zu kommen. Man erreicht den Rau de Sapara Alber, er fließt nun in den umbenannten Rau de I`Arinella, den vorherigen Travu. Der Rau de Sapara Alber wird auf riesigen Steinblöcken überquert und auf der gegenüberliegenden Seite findet man wieder die Trasse des Pfades. Wir sind noch etwa 800 m bis auf eine Höhe von 620 m angestiegen, bis unterhalb einer Felswand (Moachinu). Hier gab es Quellwasser und natürlich, wie so oft an Wasserstellen, Ranken. Da wir nicht zum GR 20 wollten, haben wir hier die Tour abgebrochen.
Auf dem Rückweg sahen wir tief unter uns eine Brücke, die den I`Arinella querte. 3 ½ Stunden reichten uns nicht und so wurde der Zustieg zur Brücke auch noch erkundet.
Tourenverlauf 2 : Von der Quelle de Petralata führt zunächst ein breiter Weg (in der Karte eingezeichnet) links ab nach etwa 250 m verlässt man diesen nach rechts auf einem Pfad und in einem stetigen Auf und Ab erreicht man die Doppelbrücke über den Rau de I` Arinella, 520 m. Die Doppelbrücke besteht zur Hälfte aus einer Steg- und zur anderen Hälfte aus einer Hängebrücke.
Der Flusslauf lädt im Sommer zum Baden ein. Landschaftlich sehr schön, wird wohl auch im Sommer oft angelaufen. Wofür und wozu die Brücke ist, haben wir nicht festgestellt. Wie es auf der anderen Seite weiter geht ???
Bemerkungen : Die Strasse D 645 ist auf den letzten Kilometern eine Strasse durch korsische Landschaft pur, nun natürlich schmal und kurvenreich, mit entsprechenden Tiefblicken auf den Travu. Die beabsichtigte Wanderung von der Kirche in Chisa nach O ( rot in der Karte eingezeichnet) nach Vangone, diesen Weg gibt es nicht mehr, so die Auskunft der Dame in der Marie in Chisa. An der Marie ein Wasserbrunnen! Die Wanderungen 1 und 2 waren also Notlösungen. Für uns Wanderungen auf alten Verbindungswegen, mit sehr vielen Köhlerplätzen. Tour 1 ist in der Karte als Weg über den GR 20 hinaus eingezeichnet. Tour 2 lohnt sich bis zur Brücke schon als Badetour im Rau de I`Arinella.
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